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Pressemitteilung 07.01.2026
GroMoKA Vorstand zieht positives Resümee nach Prunksitzung in der Kulturraffinerie K714.
Optimierungsbedarf für kommende Veranstaltungen identifiziert.
Der Vorstand der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft (GroMoKA) ist Anfang Januar 2026 erstmals nach der Prunksitzung in der Kulturraffinerie K714 zusammengekommen, um die Veranstaltung auszuwerten und ein gemeinsames Resümee zu ziehen.
Die Bilanz fällt positiv aus. Vor allem die Stimmung im Saal, das Programm und die Resonanz des Publikums bewertet der Vorstand als gelungen. Die Kulturwerke und die Stadt Monheim am Rhein konnten ihr Versprechen, den Sitzungskarneval in der neuen Spielstätte zu ermöglichen, einhalten. Trotz noch laufender Bauarbeiten gelang es, den großen Saal rechtzeitig herzurichten. Bis kurz vor Einlass liefen die letzten Vorbereitungen im Saal und in der Künstlerbetreuung.
GroMoKA-Geschäftsführer Dr. Andy Eggert schildert die Situation vor Ort so: „Noch in Abendgarderobe wurden von uns dutzende Pflanzen verteilt, um den Empfangsbereich zu verschönern.“
Neben den positiven Eindrücken gab es auch kritische Auseinandersetzungen. Der Wechsel vom Festzelt auf dem Schützenplatz in die Kulturraffinerie führte zu neuen organisatorischen Herausforderungen. Themen wie Sicherheitskonzepte, veränderte Zuständigkeiten und engere Abstimmungsprozesse spielten dabei eine zentrale Rolle.
Der 1. Vorsitzende der GroMoKa, Ralf Volgmann, beschreibt die Umstellung so: „Bisher konnten wir in unserer Spielstätte, dem Festzelt, eigenständig kurzfristige Entscheidungen treffen. Die neue Situation mit stetiger Rücksprache mit den verantwortlichen Mitarbeitern der Kulturwerke führte zu längeren Entscheidungsfindungen. Das war vor allem bei der Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen für uns ungewohnt.“
Der Vorstand betont, dass beide Seiten aus der Premiere lernen und die Zusammenarbeit für die Session 2025/2026 weiterentwickeln wollen. Gleichzeitig bleibt ein langfristiges Ziel: in den folgenden Jahren müssen die Veranstaltungen in der K714 auch finanziell tragfähig bleiben.
Aus den internen Gesprächen und den Rückmeldungen der Besucher:innen wurde eine Liste mit konkretem Verbesserungsbedarf abgeleitet. Optimiert werden sollen insbesondere die Einlass- und Wertmarkenprozesse, die Sitzplatzvergabe, die Toilettenlogistik, die Garderobenabläufe sowie die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern. Auch das Verpflegungskonzept, vor allem das Speisenangebot, wird neu organisiert.
Dazu sagt Dr. Andy Eggert: „Bis zur nächsten Sitzung werden entsprechende Gespräche und Entscheidungen getroffen. Dazu stehen wir mit allen Beteiligten in Kontakt.“
Der Vorstand unterstreicht abschließend, dass die Verbesserungen bereits zur nächsten Sitzung am 27.01.2026 umgesetzt werden.
Die Große Monheimer Karnevalsgesellschaft sieht den Sitzungskarneval weiterhin als verbindendes Kulturgut für die Stadt. Dieses Selbstverständnis bleibt auch bei den neuen Herausforderungen für den Verein handlungsleitend.
